Schicksal der Flüchtlinge näherbringen

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Projekt startet am 6. Oktober im Rahmen des Interkulturellen Salons des Kulturamtes im Foyer des Theater Pforzheim

Am Montag, 6. Oktober, um 19 Uhr startet das Theater Pforzheim in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Pforzheim mit dem ersten Teil des Projektes „Unsere Neue Stadt“: Im Foyer des Theaters findet der Interkulturelle Salon zum Thema „Flüchtling in Deutschland“ mit dem vortragenden Gast Angelika von Loeper von Proasyl statt.

Pforzheim (pm). 2013 wurden in Deutschland 109580 Asyl-Erstanträge gestellt, 2014 bis inklusive August 99592 Erstanträge. In den Medien wird diskutiert, ob der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit seiner Zustimmung im Bundesrat am 19. September das Asylrecht verbessert oder vehement verschlimmert hat; das „Dublin-II-Verfahren“ wird kritisiert und der „Königsteiner Schlüssel“ angegriffen. Nun sind Misshandlungen von Flüchtlingen durch private Sicherheitsfirmen aufgedeckt worden. Das Thema rund um „Flüchtlinge in Deutschland“ ist in den deutschen Medien präsent wie nie. Meinungen und Kommentare schwanken zwischen rechts und links, und die Öffentlichkeit kann sich leicht überfordert fühlen mit der Beurteilung der Sachlage. Noch dazu ist die Thematik für viele Bürgerinnen und Bürger nicht greifbar, da der Kontakt mit Flüchtlingen oft kaum vorhanden ist. Vergessen wird dabei oft, dass auch die deutsche Geschichte vor nicht allzu langer Zeit von Flucht geprägt war. Dies will das Projekt „Unsere Neue Stadt“ ändern.

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