Schellbronn: Verdacht geht in Richtung Suizid

Archiv

Tötungsdelikt nach Erkenntnissen der Rechtsmedizin wenig wahrscheinlich

Neuhausen-Schellbronn. In den Ermittlungen nach dem mysteriösen Tod eines 45-jährigen Physiotherapeuten in Schellbronn, der mit einem Messer in der Brust aufgefunden worden war, gibt es eine neue Vermutung. Sie basiert auf dem Gutachten der Rechtsmedizin, das der Staatsanwaltschaft Pforzheim vorliegt. „Eine Selbsttötung steht sehr stark im Raum, nachdem die Rechtsmedizin dies favorisiert hat“, bestätigt der Pforzheimer Oberstaatsanwalt Dr. Christoph Reichert im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Einschätzung, wonach es sich vermutlich nicht um ein Tötungsdelikt handelt, gründet sich auf das Verletzungsbild, das, so Reichert, „nicht auf einen Kampf schließen lässt“. Der 45-Jährige war an einem Stich ins Herz gestorben, weitere kleine Stiche könnten vielleicht auf „Probestiche“ im Zusammenhang mit dem möglichen Suizid hindeuten, so Reichert.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen