Schaum vor dem Mund
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Zu „Protest gegen drohenden Stellenabbau“ vom 23. September, „Rülke greift Mast für Auftritt bei Protestaktion an“ vom 24. September und Leserbrief „Rülke-Reaktion ist voll daneben“ vom 25. September:
Mit ziemlich viel Schaum vor dem Mund verteidigt die örtliche IG Metall die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast gegen den Vorwurf, die SPD vernichte Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie, indem sie sich gegen Verbrennungsmotoren wendet und das Hohelied der batterieelektrischen Mobilität singe. Genau das hat der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, Katja Mast nämlich vorgeworfen: Erst bekämpfe man den Verbrennungsmotor, und dann demonstriere man beispielsweise bei Mahle Behr in Mühlacker scheinheilig dagegen, dass Arbeitsplätze verloren gingen, die am Verbrenner hingen. „Die Weltmärkte, insbesondere China, fordern batterieelektrische Fahrzeuge“, so der örtliche Gewerkschaftsfunktionär Rastetter in einem Leserbrief. Mit anderen Worten ist es also in Ordnung, wenn die Arbeitsplätze verloren gehen, die am Verbrenner und seinen Zulieferern hängen.
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