Schau zum Verhältnis von Kirche und Krieg
Archiv
Bretten (pm). Unter dem Titel „Verbündete im Himmel. Religiöse Motive in den Bildwerken des Ersten Weltkrieges“ werden im Melanchthonhaus Bretten vom 20. September bis 23. November vielfältige überlieferte Bilddokumente präsentiert, die einen Einblick in die Sicht der Kirchen auf den Krieg geben. Die Dokumente stammen aus unterschiedlichen nationalen und internationalen Archiven. Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 19. September, um 19.30 Uhr in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses. „Es ist erschütternd, zu sehen, wie alle Konfessionen in Europa, die katholische, altkatholische, lutherische, reformierte und orthodoxe Kirche zur Mobilisierung ihrer jeweiligen kriegführenden Mächte beigetragen haben“, sagt der Kustos des Melanchthonhauses, Dr. Günter Frank. So sei unter katholischen Christen kaum bekannt, dass es eine Kriegs-Messe gegeben habe, die allgemein die Kriegsziele verherrlicht habe. Die Bedeutung der Ausstellungsreihe, an der sich Museen aus 22 Orten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz beteiligen, besteht darin, dass der Erste Weltkrieg aus verschiedenen nationalen, thematischen und regionalen Perspektiven beleuchtet wird. Die Schau hat dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr sowie an den Wochenenden von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen