Schafhaus für Trauerfeiern nutzen
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Alte Diskussion neu belebt
Olbronn-Dürrn (fi). Das Schafhaus in Ölbronn, das frühere Armenhaus der Gemeinde, ist ein markantes Gebäude und denkmalgeschützt. Das Objekt wurde in den Jahren 2010 und 2011 unter Regie des Fachbüros SPA-Architekten in Neuenbürg grundlegend saniert, steht seit zwei Jahren leer und soll nun sinnvoll neu genutzt werden. Angesichts der Nähe zum Friedhof wurden bereits 2008 Überlegungen angestellt, das Schafhaus als zusätzliches Domizil bei Beisetzungen zu nutzen.
In dieser Woche wurde die Diskussion im Gemeinderat neu belebt. Besonders bei Trauerfeiern ist die Situation mit den vorhandenen Friedhofsgebäuden nach Ansicht der Gemeinde und des Gemeinderats unbefriedigend. Als Trauerkapelle umgewidmet ließen sich im Erdgeschoss des Schafhauses 130 Sitzplätze oder 150 bis 170 Stehplätze und im Obergeschoss, falls dieses als Galerie genutzt würde, nochmals 50 bis 70 Stehplätze unterbringen. Gemeinderat Manfred Lampert regte zur Entscheidungsfindung eine Ortsbesichtigung an. Dem Gremium lag ein Angebot der SPA-Architekten vor, zum Pauschalpreis von 2000 Euro alle Voruntersuchungen für eine solche Nutzungsänderung, eine Planskizze, die Kostenermittlung und die Aufstellung eines Kostenrahmens auszuarbeiten. Das Büro habe den Vorteil, auf die Erfahrungen der vorhergehenden Sanierung aufbauen zu können, hieß es. Der Auftrag wurde einstimmig erteilt.
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