Schädlinge schonend bekämpfen

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Freudenstein-Hohenklingen (pm). Auch wenn den Wengertern ob der Frostnächte im April und den daraus resultierenden Einbußen im Weinberg nicht viel mehr übrigbleibt als Zweckoptimismus: Die Mitglieder des Vereins umweltschonender Weinbau Freudenstein-Hohenklingen sorgen auch dieses Jahr wieder dafür, dass der Traubenwickler, ein Schmetterling, sich nicht in ihren Reben vermehren und somit der Ernte schaden kann. „13000 Ampullen hängen wir auf der rund 24 Hektar großen Rebfläche und in ihren Randbereichen auf. Dies machen wir jetzt seit rund 25 Jahren und haben damit großen Erfolg“, macht der Vorsitzende des Vereins, Horst Steinhilper, deutlich. Die Pheromonampullen verbreiten über den Weinbergen eine Duftwolke mit weiblichen Sexuallockstoffen. Menschen und Nützlingen im Weinberg schade der Stoff nicht, die Männchen der Traubenwickler allerdings finden ihre Weibchen kaum noch. Die Population des Schädlings bleibt gering, was sich positiv auf die Reben und Trauben auswirkt. „Im Winter sammeln wir die Ampullen wieder ein. Die Duftstoffe reichen für eine ganze Saison“, so Steinhilper. Er betont zudem, dass Wengerter die Natur und Tierwelt möglichst schonen wollen.

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