Schadstoffbelastung: Mühlacker taucht in interaktiver Karte auf
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Radolfzell (pm/md). Die Feinstaub-Problematik beschäftigt Mühlacker nicht erst seit gestern. So leiden Anlieger der Stuttgarter Straße (B10) unter einer zu hohen Schadstoffbelastung durch Stickstoffdioxid (NO2). Deshalb sollen neue Versuche unternommen werden, das Problem abzumildern. Ein Testlauf mit verschmälerter Fahrbahn soll bald umgesetzt werden, auch Tempo 40 ist im Gespräch (wir berichteten). Mühlacker steht jetzt auch im Zuge einer Veröffentlichung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) überregional im Fokus. Die Stadt taucht in einer interaktiven Karte der DUH auf, in der bereits alle bekannten Messstellen aufgeführt sind.
Der Verein hat nach eigenen Angaben im Februar zusätzlich zu diesen Messpunkten deutschlandweit an 559 Orten die Luftqualität nachgemessen. Ergebnis: 89 Prozent der Messstellen hätten mit Werten über 20 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft (ug/m3) eine „gesundheitlich bedenkliche Belastungen der Atemluft“ gezeigt. „An 67 bisher unbekannten Messorten wird sogar der amtliche Grenzwert von 40 ug/m3 überschritten“, teilt die Umwelthilfe mit. „Die neue Bundesregierung muss ihre Hilfe auf alle Städte und Gemeinden ausdehnen, die unter gesundheitlich bedenklichen NO2-Werten leiden“, fordert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.
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