Sauberer Strom von kommunalen Dächern
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Mühlackers CDU hakt bei Stadt wegen Photovoltaikanlagen nach
Mühlacker (pm). Den Jahresverbrauch an Strom von 63 Haushalten produzieren die auf stadteigenen Gebäuden montierten Photovoltaikanlagen. Das ergibt die Umrechnung der 2012 erzeugten 211607 Kilowattstunden (kWh) auf den Jahresverbrauch von 3359 kWh des deutschen Musterhaushalts – wie die CDU-Gemeinderatsfraktion in einer Pressemitteilung vorrechnet. Mühlackers Stadtverwaltung hat auf eine Anfrage der CDU-Räte geantwortet und ihnen mittgeteilt, dass sich inzwischen auf sieben kommunalen Immobilien solche Anlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 222 Watt Peak (kWp) befinden.
Dazu gehören die Anlagen der Stadtwerke Mühlacker auf der Turnhalle Reichmannstraße, der Hartfeld-Turnhalle in Enzberg, der Wendler-Grundschule in Lomersheim sowie der Gemeindehalle Lienzingen. Rein städtisch sind die Anlagen auf der Gemeindehalle Mühlhausen, dem Klärwerk Lomersheim und dem Bauhof am Herrenwaag. Private Anlagen auf kommunalen Gebäuden gebe es nicht, so Oberbürgermeister Frank Schneider in der Antwort an den CDU-Stadtrat Günter Bächle. Eine der beiden Anlagen im Klärwerk Lomersheim sei nur für den Eigenverbrauch des Klärwerks; diese Zahl fehlt in der Gesamtsumme der Stromerzeugung. Die Frage von Bächle nach der Rendite erbrachte keine genauen Zahlen. OB Schneider laut CDU: „Bisher wurden keine Renditeberechnungen durchgeführt.“ Bedingt durch die unterschiedlichen Einspeisevergütungen sowie die Abhängigkeit des Wetters, schwankten die Einnahmen von Jahr zu Jahr. Somit sei eine Renditeberechnung derzeit nicht sinnvoll beziehungsweise erst nach einigen Jahren aussagekräftig.
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