Sanierung soll vor den Ferien starten
Archiv
Knittlinger Sporthalle bekommt einen neuen Boden – Foyer wird aufgewertet
Knittlingen. Wellen, Risse, Abplatzungen: Müsste sich der Boden der Knittlinger Sporthalle einer kritischen Jury stellen, dürfte die B-Note nicht gerade olympische Sphären erreichen. Doch nicht nur optische Mängel, sondern handfeste Sicherheitsbedenken führen nun dazu, dass der unebene Untergrund erneuert wird. Einstimmig hat der Gemeinderat am Dienstag außerdem Investitionen in die Prallschutzwand, die Holzvertäfelung und Verbesserungen im Foyer beschlossen. Mit der Ausschreibung der Arbeiten wurde das Büro Göhner und Schrade beauftragt, dessen Vertreter den Stadträten sowohl eine Bestandsaufnahme als auch ihre Vorschläge zur Aufwertung der Halle vortrugen. 250000 Euro sind im Haushaltsplan für das Maßnahmenpaket vorgesehen.
Nicht nur am Sportler, der an der Hallenwand prangt, hat der Zahn der Zeit genagt. Foto: Becker
Architekt Patric Göhner präsentierte unter anderem Muster verschiedener Bodenbeläge. Da die Sporthalle im Gegensatz zur ebenfalls zu sanierenden Mehrzweckhalle in Freudenstein kaum für Veranstaltungen abseits des Sports genutzt werde, plädierte der Experte für einen den Bedürfnissen der Sportler entgegenkommenden Untergrund mit PU-Beschichtung. Um den Boden zu schützen, müssten die Rollen und Auflageflächen an Geräten nachgerüstet werden. Weitere Reparaturen an beweglichen Elementen und an der Holzvertäfelung stünden ebenfalls an. Handlungsbedarf bestehe auch an der Prallschutzwand, die verhindern soll, dass Sportler in vollem Lauf gegen den nackten Beton stoßen. An der Längswand gelte es, den Schutz gänzlich neu anzubringen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen