Sanierung der L1134 lässt auf sich warten

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Regierungspräsidentin antwortet CDU-Fraktion: Abschnitte bei Lienzingen sind nicht Teil des „Erhaltungsprogramms“ bis 2020

Mühlacker-Lienzingen (pm). Schilder warnen seit knapp einem halben Jahr an der Landesstraße 1134 zwischen Lienzingen und Mühlacker und an der Osttangente vor Fahrbahnschäden. Laut einer Mitteilung der CDU-Gemeinderatsfraktion, die beim Regierungspräsidium Karlsruhe nachgehakt hatte, wird sich an der derzeitigen Situation so schnell nichts ändern. Ihrer Fachabteilung seien die teilweise erheblichen Fahrbahnschäden bekannt, die eine zeitnahe Instandsetzung erfordern würden, doch dafür sei momentan kein Geld vorhanden, zitiert Fraktionsvorsitzender Günter Bächle aus einem Antwortschreiben von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. „Als das Land sein Erhaltungsprogramm aufstellte, hatte es diesen Straßenabschnitt nicht auf dem Zettel“, stellt der Lienzinger Stadtrat fest.

Sanierung der L1134 lässt auf sich warten

Warnschild bei Lienzingen. Foto: privat

In ihrem Schreiben weist die Chefin des Regierungspräsidiums Karlsruhe laut Mitteilung der CDU-Fraktion darauf hin, dass „zur Gewährleistung eines zielgerichteten Einsatzes der Erhaltungsmittel“ das Verkehrsministerium auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme für die Landesstraßen ein auf vier Jahre ausgelegtes „Erhaltungsprogramm“ erstellt habe, das die dringendsten Maßnahmen bis 2020 auflistet. Für die nicht enthaltenen Straßenabschnitte – darunter die L1134 bei Lienzingen – macht Kressl laut CDU-Fraktion bis auf weiteres wenig Hoffnung, weil zusätzliche Sanierungen „nur in wenigen Ausnahmefällen“ möglich sein dürften.

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