Salons entwickeln Corona-Routine
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Friseure und ihre Kunden nehmen die neuen Bedingungen mit Masken-Pflicht und erhöhten Sicherheitsauflagen an. Trockenschnitt ist bis auf weiteres passé. Auch Wartezeiten im Geschäft müssen gemäß der landesweiten Verordnung vermieden werden.
Mühlacker: „Die Maske, vor allem die Maske ... Wenn man die einen ganzen Tag trägt, ist das sehr unangenehm“, sind sich die befragten Friseure schnell einig, was bei der Arbeit unter Corona-Bedingungen am gewöhnungsbedürftigsten ist.
Friseurtermin in Zeiten der Pandemie: Im Salon von Claudia Tischhauser, im Haarstudio Elvira Federl und in den Salons von Winfried Pflüger (v.li.) hat man sich gut auf die Situation eingestellt.
„Das Atmen ist mit Maske schon viel schwerer“, erzählt Elvira Federl, die in Dürrmenz ein Haarstudio betreibt, während sie einer Kundin die Haare blondiert. Beide mit Maske. Ohne ist keine Option, sonst drohen Konsequenzen bis hin zur Ladenschließung. „Unser Azubi hat durch das Arbeiten mit der Maske schon einen Schwächeanfall bekommen“, berichtet Claudia Tischhauser-Schwach. Vor ihrem Salon an der Mühlacker Bahnhofstraße wartet geduldig ein Herr auf den Haarschnitt – auch das ist eine der neuen Regelungen. Die Wartebereiche in den Salons wurden ebenso abgeschafft wie die Lektüre diverser Magazine. Das Virus soll möglichst wenig Gelegenheit haben, sich zu übertragen; weder direkt von Mensch zu Mensch noch über berührte Oberflächen.
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