„Salamitaktik“stößt auf Widerstand

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Geplante Mobilitätszentrale: Kostenbeteiligung der Stadt Mühlacker soll begrenzt werden

Mühlacker. Grundsätzlich finden die Mühlacker Kommunalpolitiker die Absicht des Verkehrsverbunds Pforzheim-Enzkreis (VPE), in Zusammenarbeit mit der DB Vertrieb GmbH im Mühlacker Bahnhof ein Mobilitätszentrum einzurichten, prima. Dass das sinnvolle Projekt jetzt aber auch für die Stadt Mühlacker seinen Preis hat, ist im Verwaltungsausschuss am Dienstag auf Unmut gestoßen.

„Salamitaktik“stößt auf Widerstand

Nach dem Vaihinger Vorbild (Foto) soll im Zuge der Einrichtung der Mobilitätszentrale auch auf dem Bahnhofsvorplatz in Mühlacker eine Verleihstation für Elektrofahrräder installiert werden. Ausleihe und Rückgabe erfolgen ohne Personal über eine App auf dem Smartphone. Foto: Kollros

Noch 2016 habe VPE-Geschäftsführer Axel Hofsäß dem Gemeinderat zugesichert, die Mobilitätszentrale werde die Stadt Mühlacker nichts kosten. Überraschenderweise sei kürzlich im Ältestenrat – einem Gremium, dem die Chefs der Fraktionen und die Rathausspitze angehören – plötzlich von maximal 2000 Euro die Rede gewesen, die die Kommune im Monat beisteuern solle, monierte FW-Vorsitzender Rolf Leo. Und nun spreche sich die Stadtverwaltung in ihrem Beschlussvorschlag dafür aus, dass die Stadt sich mit 30 Prozent an den laufenden Kosten für die Mobilitätszentrale in Höhe von 2198,23 Euro – zuzüglich zwei Prozent Kostensteigerung jährlich ab 2018 – beteiligen soll. „Diese Salamitaktik des VPE macht unsere Fraktion nicht mit“, so Leo, der befürchtete, dass der Betrag weiter steigen könnte.

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