SPD: Kritik an Hücks Tiefschlägen wächst
Archiv
Seit Uwe Hück in Pforzheim für die SPD als Stimmenkönig in den Gemeinderat eingezogen ist, versucht er die Partei umzukrempeln. Sein verbissener Konfrontationskurs stößt bei den Genossen in Mühlacker und im Enzkreis auf immer lautere Ablehnung.
Mühlacker/Enzkreis Spätestens seit seiner Verbalattacke auf Paul Renner, den Vorsitzenden der Enzkreis-SPD, scheint Uwe Hücks Ansehen unter den Genossen hier auf ein äußerst überschaubares Maß geschrumpft zu sein. Paul Renner sei „unmenschlich“ und habe „bei uns in der SPD nichts zu suchen“, griff Hobbyboxer Hück Anfang April Renner in einem Video frontal an. Hück forderte: „Paul muss gehen!“ Die SPD im Enzkreis steht allerdings geschlossen hinter ihrem Kreisverbandschef.
Jürgen Metzger, Fraktionschef der SPD im Mühlacker Gemeinderat, räumt ein, im Zwiespalt zu sein gegenüber Hück: „Wir brauchen ihn eigentlich und sind froh, dass wir ihn haben. Aber wie es jetzt läuft, bringt er zu viel Unruhe.“ Es wundere ihn, in welche Richtung Hück in Pforzheim gerade gehe. „An manchen Stellen etwas peinlich“ findet Metzger das Bild, das die SPD dort mittlerweile abgebe.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen