SPD-Kreistagsfraktion will Ausstieg aus WFG
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Enzkreis (pm). Die SPD-Kreistagsfraktion hat, wie im Rahmen der Haushaltsberatungen angekündigt, nun auch formell den Ausstieg des Enzkreises als Gesellschafter aus der Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH (WFG) beantragt. Es sei seit der Gründung nicht gelungen, eine kontinuierliche operative Verantwortung zu erreichen, beklagt Fraktionschef Jochen Protzer zahlreiche Wechsel an der Führungsspitze und in kurzen Abständen entworfene, dann wieder aufgegebene Konzepte und Strategien. „Die Sozialdemokraten sind zwar sehr für eine Wirtschaftsförderung im Enzkreis, aber gegen die Fortführung als Gesellschafter der WFG GmbH“, fasst Protzer zusammen. Die bisherigen Marketingkampagnen hätten viel Geld gekostet, allerdings sei deren Wirksamkeit nicht belegt, nennt Protzer beispielhaft die Sympathie-Kampagne „Wir ticken anders“. Auch vonseiten der Unternehmer werde die WFG nicht gerade als unverzichtbar gesehen. Die jährliche Umlage des Kreises von 116000 Euro wolle die SPD an anderer Stelle „für wirksame Wirtschaftsförderung“ einsetzen.
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