SPD-Kreischef tippt auf Zustimmung
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Jusos aus der Region zählen in Berlin
Enzkreis. Die SPD sorgt mit ihrer Abstimmung über eine Große Koalition für Spannung in Deutschland. Rund 475000 Parteimitglieder waren aufgerufen, ihr Votum abzugeben, im Enzkreis hatten rund 700 Genossen die Chance, per Briefwahl an der Entscheidung mitzuwirken. Heute soll das Ergebnis im Laufe des Nachmittags verkündet werden. Die Stimmen werden ausschließlich zentral ausgezählt, auf Kreisebene wird es kein Ergebnis geben.
Der Vorsitzende der Sozialdemokraten im Enzkreis, Timo Steinhilper, hatte zusammen mit der Bundestagsabgeordneten für Pforzheim und den Enzkreis, Katja Mast, und seinem Kollegen Frederic Striegler, Parteivorsitzender der Pforzheimer SPD, für eine Koalition mit der Union geworben. „Man hat ordentlich verhandelt und wichtige Inhalte durchsetzen können“, sagte Steinhilper und nannte als Beispiel den Mindestlohn. Für die Einbindung der Basis nimmt die SPD viel Geld in die Hand. Die rund 1,6 Millionen Euro seien gut angelegt, sagt Steinhilper. „Der Mitgliederentscheid hat die Verhandlungsbasis unserer Partei in den Gesprächen mit der Union gestärkt, und da es sich bei der Großen Koalition um ein höchst umstrittenes Projekt handelt, war es sehr wichtig, dass die Basis entscheidet.“ Steinhilper tippt, dass sich die Genossen für die Große Koalition aussprechen. Auch bei der Auszählung der Stimmen setzt die SPD auf die Basis. Vom Kreis seien Vertreter der Jusos in Berlin dabei, teilt Steinhilper mit.
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