SPD-Fraktion kritisiert Notfallplan der Bahn
Archiv
Mühlacker (pm). Scharfe Kritik übt die SPD-Gemeinderatsfraktion in Mühlacker in einer Mitteilung vom Freitag am Notfallmanagement der Bahn in den Tagen des Lokführerstreiks. Ein Blick auf den DB-Notfallplan belege, dass die Hauptstrecke zwischen Stuttgart und Karlsruhe „stiefmütterlich behandelt“ werde und hier nur mindestens alle vier Stunden ein Zug verkehre. „Da haben Berufspendler überhaupt keine Chance mehr, mit dem Zug zur Arbeit fahren zu können“, ärgert sich Stadträtin Elli Marx darüber, dass zum Beispiel zwischen Berlin und Düsseldorf Züge sogar stündlich gefahren sind. Nach Stuttgart und München habe es einen Zweistundentakt gegeben.
„Wir sind die Einzigen, die warten müssen“, kritisierte Marx und forderte „zumindest bis zum nächsten Streik“, auch der Hauptverkehrsachse Stuttgart/Karlsruhe eine größere Bedeutung zukommen zu lassen: „Das muss anders eingeteilt werden.“ Deshalb wolle sie sich gemeinsam mit der SPD-Fraktion in einem Brief an die Bahn wenden: „Wir arbeiten hier schließlich genauso viel wie anderswo.“
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen