Russlanddeutsche organisieren sich in der AfD
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Start für Interessengemeinschaft
Pforzheim (pm). Russlanddeutsche aus mehreren Bundesländern haben sich in Pforzheim getroffen, um die deutschlandweite „Interessengemeinschaft der Russlanddeutschen in der AfD“ zu gründen. Gastgeber und Mitinitiator der Initiative ist Waldemar Birkle, Pforzheimer AfD-Stadtrat und Bundestagskandidat für den Wahlkreis Pforzheim/Enzkreis.
Birkle freute sich einer Mitteilung zufolge über Ehrengäste, darunter Prof. Jörg Meuthen, Bundesvorsitzender der AfD und Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag. Mit diesem Treffen, so Birkle, wolle er das Signal aussenden, dass es innerhalb der AfD eine starke Arbeitsgruppe der Russlanddeutschen gibt. Meuthen begrüßte deren Vertreter unter begeisterten Applaus auf Russisch. Er ging zunächst auf den Wertekanon dieser meist konservativen Landsmannschaft ein. „Familie, Vaterland, Verteidigung und die friedliche Beziehung zwischen Deutschland und Russland waren den ‚Heimkehrern‘ immer wichtig. Nach der Sozialdemokratisierung der Union durch Angela Merkel und der Entwicklung einer deutschen Kuscheljustiz im links-grünen Parteiensumpf wanderten Ihre Landsleute deshalb natürlicherweise zur AfD, die seit ihrer Gründung für die Rechtsstaatlichkeit in unserer parlamentarischen Demokratie kämpft“, wandte sich Meuthen an die Russlanddeutschen. Er lobte die „vorbildliche Integrationsleistung“ der Spätaussiedler nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in den 90er Jahren ein und grenzte die wertekonservative Zielsetzung des AfD-Grundsatzprogramms von der „politischen Beliebigkeit bei den Altparteien“ ab. „Die Kartellparteien sind nicht mehr die würdigen Vertreter des Deutschen Volkes“, resümierte Meuthen am Ende seines Vortrags.
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