Rülke stellt sich auf die Seite der Stadt
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Maulbronn (pm). Die Erweiterung der sogenannten Pufferzone um das denkmalgeschützte Kloster Maulbronn sorgt für Aufregung bei der Stadtverwaltung. Dies nahm der Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag, Dr. Hans-Ulrich Rülke, zum Anlass, sich an die Landesregierung zu wenden.
In seiner Antwort bestätigte das Finanzministerium, dass weder die Stadt noch das Landratsamt Enzkreis während der Planung der Erweiterung der Pufferzone in Kenntnis gesetzt wurden, und begründet dies mit der Kurzfristigkeit der gestellten Anforderung durch das Welterbezentrum der Unesco. Die Hinzunahme des zu schützenden Wassersystems des Klosters habe die Neuzonierung notwendig gemacht. Erst im vergangenen Mai hatte der Maulbronner Bürgermeister Andreas Felchle von den durch das Amt für Landesdenkmalpflege im Dezember 2013 und Januar 2014 geschaffenen Tatsachen erfahren. „Ich kann seinen Ärger sehr gut verstehen. Solche Entscheidungen können nicht ohne Beteiligung der Kommune getroffen werden“, sagt der Enzkreisabgeordnete Rülke.
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