Rülke stellt sich Schülerfragen

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Der Landtagsabgeordnete des Enzkreises besucht die Schule für Erziehungshilfe in Enzberg

Mit dem Tag der freien Schulen will die Arbeitsgemeinschaft dieser Bildungseinrichtungen demonstrieren, wie vielfältig ihr Wirken ist. Hans-Ulrich Rülke, FDP-Fraktionsvorsitzender im Landtag, nutzte eine Einladung der Schule Enzberg, um zu betonen, wie wichtig ihm ein mehrgliedriges Schulsystem ist.

Hans-Ulrich Rülke (li.) mit seinen Gastgebern auf dem Schulhof.

Hans-Ulrich Rülke (li.) mit seinen Gastgebern auf dem Schulhof.

Mühlacker-Enzberg. Die Schule für Erziehungshilfe in Enzberg ist in ihrer Art wohl einmalig in Baden-Württemberg: In ihr ist eine Sonderschule mit Jugendhilfe integriert, beide Bereiche gehen im Ganztagsunterricht Hand in Hand. Im Moment besuchen 69 Schüler, die es an einer Regelschule etwa wegen Verhaltensauffälligkeiten nicht geschafft haben, die Enzberger Einrichtung. „Wir können maximal 72 Schüler aufnehmen“, sagt Tim Wundschuh, Fachbereichsleiter für die pädagogische Arbeit, „momentan stehen zehn auf der Warteliste.“ Schwerpunktmäßig kommen die Schüler aus Pforzheim und dem Enzkreis, ein paar kommen auch aus dem Landkreis Ludwigsburg. Für sie geht es nicht in erster Linie um Deutsch, Mathe oder Englisch, sondern darum, an ihren individuellen Schwächen zu arbeiten, damit sie irgendwann wieder auf eine Regelschule gehen können.

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