Rülke sieht Arbeit im Verein gestärkt

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Enzkreis (pm). Der FDP-Kreisvorsitzende für Pforzheim und den Enzkreis, Dr. Hans-Ulrich Rülke, hat das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts begrüßt, das die schwarz-gelbe Koalition im Bundestag beschlossen hat: „Menschen, die sich beispielsweise in Sportvereinen engagieren, werden von Bürokratie entlastet und erhalten deutlich mehr Rechtssicherheit. Das stärkt all jene, die sich ehrenamtlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.“ Künftig erhalten laut einer Pressemitteilung Rülkes Vereine auf Wunsch eine rechtlich verbindliche Bescheinigung, ob ihre Satzung die Voraussetzungen für die Anerkennung als gemeinnützig erfüllt. Auch die Fristen, in denen steuerbegünstigte Körperschaften ihre Mittel verwenden müssen, würden um ein Jahr verlängert. Dies ermögliche eine flexiblere Rücklagenbildung. Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, profitierten auch beim Einkommenssteuerrecht. So steige die Übungsleiterpauschale von 2100 Euro auf 2400 Euro. Die Ehrenamtspauschale werde um mehr als 40 Prozent auf 720 Euro angehoben. Die baden-württembergische FDP habe das neue Gesetz vor einiger Zeit mit einem Beschluss zum Thema angestoßen, so Rülke. Aus Sicht des Enzkreisabgeordneten und FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag sei das Gesetz auch ein Zeichen für eine Politik im Sinne des ländlichen Raums: „Die Stärkung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit ist die beste Politik, um den ländlichen Raum attraktiv für junge Familien zu halten und fit für den demographischen Wandel zu machen.“

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