Rülke kritisiert Kultusminister
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Stuttgart/Enzkreis (pm). Der Enzkreisabgeordnete und FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Dr. Hans-Ulrich Rülke, übt erneut Kritik an Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Nach Stochs Antwort auf eine Kleine Anfrage Rülkes über „Auswirkungen der Entlastungsstundenstreichung auf schulische Hausaufgabenbetreuung im Enzkreis und in Pforzheim“ hatte Rülke den Kultusminister um eine ergänzende Stellungnahme gebeten. Stoch habe nun geantwortet, die Kürzungen bei den Anrechnungsstunden für die Hausaufgabenbetreuung seien „für die Gymnasien unstrittig schmerzhaft“, es sei aber erforderlich, diese Stunden in die Unterrichtsversorgung zu verlagern, um „die Auswirkungen der zur Haushaltssanierung notwendigen Stellenstreichungen“ zumindest „teilweise“ abzufedern.
Stoch gebe zu, dass die Regierung den Haushalt über Kürzungen bei der Bildung sanieren wolle, so Rülke, der sich auch an einer Bemerkungen zur Belastungen der Lehrer durch Zusatzaufgaben stört. „Der Kultusminister tut gerade so, als ob die Lehrer jede zusätzlich gearbeitete Minute einzeln abrechnen wollten. Zusatzaufgaben wie die pädagogische Anleitung einer Hausaufgabenbetreuung oder die Pflege einer naturwissenschaftlichen Sammlung sind aus Sicht von Herrn Stoch anscheinend nur Beiwerk“, kritisierte Rülke.
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