Rülke fordert Hilfe für Zahnärzte
Archiv
Pforzheim (pm). Der Pforzheimer Abgeordnete und Fraktionschef der FDP im Landtag kritisiert die Beschränkungen für Zahnärzte in der Corona-Krise. „Die 4. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung bedeutet für Zahnärztinnen und Zahnärzte faktisch ab heute ein Berufsverbot in Baden-Württemberg. Sie dürfen nur noch Notfallbehandlungen durchführen“, so Rülke. Diese massive und bundesweit einmalige Einschränkung sei nach seinen Informationen nicht mit der Landeszahnärztekammer abgestimmt. Rülke hatte zuvor schon Nachbesserungen hinsichtlich der Unterstützung für Zahnarztpraxen gefordert, die von der Corona-Krise gebeutelt werden. „Mich haben Nachrichten von Zahnärzten aus der Region erreicht, die in eine extrem ernste Lage gebracht wurden und sich um ihre Mitarbeiter und den Fortbestand ihrer Praxen sorgen“, so Rülke. Ende März sei mit dem „Covid19-Krankenhausentlastungsgesetz“ ein finanzieller Schutzschirm für Kliniken und Vertragsärzte gespannt worden, der aber die bundesweit 70000 Zahnärzte und ihre fast 400000 Mitarbeiter nicht umfasse. „Die Zahnärzte kämpfen mit einem Rückgang der Behandlungsaktivität von etwa 80 Prozent, wie etwa die Zahlen aus Bayern zeigen. Das hat gravierende finanzielle Folgen und birgt Insolvenzgefahren für viele, die das teure Equipment abbezahlen und ihre Mitarbeiter vergüten müssen.“ In der Region seien bereits viele Mitarbeiter auf Kurzarbeit gesetzt und müssten die finanziellen Folgen tragen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen