Rührender Abschied von Schulleiterin

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Sabrina Könne wird als Schulleiterin der Schule Enzberg verabschiedet – Großes Engagement gewürdigt

Mühlacker-Enzberg. Mit vielen persönlichen Worten des Dankes und der Wertschätzung wurde Sabrina Könne am Montag als ehemalige Schulleiterin der Schule Enzberg verabschiedet. Nach insgesamt 17-jähriger Tätigkeit für den Badischen Landesverein für Innere Mission tritt Könne eine Stelle als Schulrätin beim Staatlichen Schulamt Pforzheim an. Die Schule Enzberg ist eine Einrichtung des Hohberghaus Bretten und gehört zum Badischen Landesverein für Innere Mission. Als sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung richtet sich die Schule Enzberg an Kinder, die sich aufgrund ihres Lern- und Sozialverhaltens mit Lernprozessen und sozialem Handeln in Regelschulen schwertun. In kleinen Klassen, die von je einem Lehrer und einem Pädagogen betreut werden, werden die Kinder individuell gefördert.

Rührender Abschied von Schulleiterin

Christine Jung-Weyand (li.), Christoph Röckinger und Wolfgang Schwaab (re.) danken Sabrina Könne (2. v. re.) für ihre Zeit als Schulleiterin der Schule Enzberg. Foto: Mammel

Christine Jung-Weyand, Vorsitzende des Badischen Landesvereins für Innere Mission, begrüßte die Gäste am Montagmorgen bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schulhof der Schule Enzberg und richtete das Wort an Könne: „Es war im Gespräch immer spürbar, dass es Ihnen wichtig ist, dass jedes Kind mit Freude zur Schule kommt und dort Selbstvertrauen entwickeln kann. Dies ist Ihnen erfolgreich gelungen.“ Seit 2011 sei Könne Schulleiterin der Schule Enzberg gewesen, davor habe sie an der Hohbergschule Bretten und an der Außenklasse Sperlingshof unterrichtet – beides soziale Einrichtungen in der Trägerschaft des Badischen Landesvereins für Innere Mission. Könne habe, so Christine Jung-Weyand, maßgeblich zum Erfolg der Schule beigetragen. „Sie verfügen über hervorragende pädagogische und fachliche Fähigkeiten und haben mit ihrem verlässlichen und kooperativen Führungsstil den Erfolg der Schule gestaltet. Ihr herzliches und ansteckendes Lachen hat viele Türen geöffnet.“ Türen, die der Schule langfristig erhalten bleiben: Könne habe die Schule Enzberg mit wichtigen Kooperationspartnern wie Jugendämtern, Schulamt oder Spendern wie dem Lions-Club oder den Zonta-Frauen vernetzt. „Doch auch persönlich habe ich Sie als sehr kompetent, sehr couragiert mit Mut zur eigenen Position und unermüdlich engagiert erlebt“, so Jung-Weyand. Könne hinterlasse eine quicklebendige Schule, gekennzeichnet von tragfähigen und fest etablierten Strukturen, die auch in Zukunft mit Nachfolgerin Melanie Bischoff und einem engagierten Team die individuelle Förderung jedes Kindes sicherstellen würden. Auch Christoph Röckinger, Einrichtungsleiter des Hohberghauses Bretten, lobte in seinem Grußwort die „ausgezeichnete interdisziplinäre Zusammenarbeit der sozialpädagogisch-erzieherischen Fachkräfte mit den Lehrerinnen und Lehrern. Doch auch für die Schülerinnen und Schüler warst Du ein Segen. Egal ob Erstklässler oder Schüler in der Abschlussvorbereitung: Allen bist Du liebevoll begegnet, durch Deine Klarheit warst Du für Kinder und Jugendliche immer verlässlich. Eine Schulleitung, der man vertrauen kann.“

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