Routine macht sich bezahlt
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Schlaganfallnetzwerk Pforzheim-Enzkreis zieht nach zweijähriger Zusammenarbeit eine positive Bilanz
Trifft der Rettungsdienst bei einem Einsatz auf einen Patienten, der vermutlich einen Schlaganfall hat, steuern die Helfer nicht mehr das Krankenhaus Mühlacker an. Sie fahren direkt nach Pforzheim in die Helios-Klinik. Das ist so gewollt und funktioniert laut den verantwortlichen Ärzten auch hervorragend.
Mühlacker/Pforzheim/Ludwigsburg. Man habe mittlerweile „absolute Routine“, betont Regionaldirektor Dominik Nusser, „und extrem kurze Wege“. Sollte doch ein Schlaganfall-Patient zunächst ins Krankenhaus Mühlacker kommen – in der Regel, weil er von Verwandten oder Bekannten gefahren wird – wird er sofort weiter nach Pforzheim verlegt. Es genüge ein Anruf, und die Kollegen im Helios-Klinikum wüssten, was auf sie zukommt. „Es bedarf viel weniger Kommunikation“, bewertet auch Dr. Stefan Pfeiffer, Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik am RKH-Krankenhaus Mühlacker. Man müsse nicht mehr fragen, ob Pforzheim freie Betten habe und es denkbar sei, einen Patienten zu verlegen – bei einem Schlaganfall-Verdacht wird seit Juni 2015 einfach gehandelt.
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