„Rote Engel“ sind im Dauereinsatz

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Diakoniestation Mühlacker feiert 40-jähriges Bestehen – Immer mehr Aufgaben für Pflegekräfte

Mühlacker. Man erkennt sie an ihren Autos: Die „roten Engel“ unterwegs zum Hausbesuch sind längst ein alltägliches Bild in Mühlacker und Ötisheim. Seit 40 Jahren kümmern sich die Pflegekräfte der Diakoniestation um alte und gebrechliche Menschen. Gestern feierten knapp 100 Mitarbeiter, Klienten, Freunde und geladene Gäste das Jubiläum der Diakonie im Innenhof von Diakonie-Station und den Betreuten Wohnanlagen Katzenbuckel.

Bunt wie das Leben: Luftballonstart zum 40-jährigen Bestehen der Diakoniestation. Foto: Stahlfeld

Bunt wie das Leben: Luftballonstart zum 40-jährigen Bestehen der Diakoniestation. Foto: Stahlfeld

Waren es im Gründungsjahr fünf Pflegekräfte, so verrichten aktuell 30 Angestellte täglich 250 Hausbesuche. Doch Pfarrer Markus Epting, stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins, ließ nicht nur Zahlen sprechen. Er stellte die Arbeit der Diakonie unter das Leitwort „Barmherzigkeit“. In einer Zeit, in der das selbstbestimmte Leben Hochkonjunktur habe, tue man sich schwer mit der Barmherzigkeit. Niemand wolle bedürftig sein. Tatsächlich aber komme keine Gesellschaft ohne Barmherzigkeit aus. Gleichwohl wies Epting auf das Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und diakonischem Auftrag hin. Der Wert einer Pflege sei nicht allein von den dokumentierten Minuten abhängig, so der Seelsorger in dem von den Kindern der Chöre aus Mühlacker und Enzberg mitgestalteten Gottesdienst.

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