Roma-Projekt: Zustimmung trotz Skepsis

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Verwaltungsausschuss spricht sich für „Aufsuchende Beratung und Begleitung“ aus – Zweifel am Integrationswillen der Zielgruppe

Mühlacker-Enzberg. Roma, die in Enzberg leben und durch ihr Verhalten immer wieder den Unmut von Nachbarn hervorrufen und sich nicht an gängige Regeln und Vorschriften halten, sollen demnächst gezielt angesprochen werden. Der Verwaltungsausschuss hat dem von der Stadtverwaltung empfohlenen Projekt „Aufsuchende Beratung und Begleitung“ am Ende einstimmig grünes Licht gegeben und damit auch eine Ausgabe von 10000 Euro akzeptiert. Zuvor wurden jedoch zum Teil erhebliche Bedenken geäußert. Ein genauer Starttermin wurde nicht genannt.

Roma-Projekt: Zustimmung trotz Skepsis

Integrationsbeauftragte in der Enzberger Ortsmitte: Leila Walliser kennt die Probleme mit den im Stadtteil lebenden Roma, die gezielt beraten und begleitet werden sollen. Foto: Fotomoment

Ob Kindergarten- und Schulbesuch, Arbeit, Ausbildung oder Integration: Die Roma in Enzberg werden künftig vor Ort regelmäßig beraten und sollen grundlegende Werte vermittelt bekommen. Zuständig sind dafür Jovica Arvanitelli und Christine Bast vom Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg mit Sitz in Mannheim. Alle zwei sind laut Integrationsbeauftragter Leila Walliser als Sozialarbeiter tätig.

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