Rohrreinigungshaie als Problem
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Innung für Sanitär und Heizung: Obermeister Butz verlängert Amtszeit zum letzten Mal
Pforzheim (hb). Die Baukonjunktur in Deutschland boomt, und davon profitiert auch die Innung für Sanitär und Heizung Pforzheim-Enzkreis. „Wem es derzeit nicht gut geht, der hat ein echtes Problem“, sagte Wolfgang Becker bei der Innungsversammlung am Donnerstagabend vor rund 60 Gästen. Becker, der seit 2016 Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg ist, war erstmals zu Gast bei der Innungsversammlung. Widersprüchlich aber sei, so Becker weiter, dass „gefühlt“ die Lage wesentlich besser sei, als es die harten Zahlen zum Ausdruck brächten. Lediglich um 1,2 Prozent konnte die Branche 2017 im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 1,1 Prozent auf jetzt 47750, die Zahl der Lehrlinge um 1,3 Prozent auf 4287. Alles in allem, wertete Becker, „nicht so toll“.
Die Vorstandschaft der Innung: Frank Bischoff (v.li.), Georg Fritz, Obermeister Joachim Butz und Thomas Ganzhorn. Foto: Wacker
Das größte Riskio sieht er in der derzeit guten wirtschaftlichen Lage und der damit verbundenen Gefahr, die wichtigen Zukunftsthemen zu vernachlässigen – zuvorderst die Digitalisierung. Eine große Herausforderung sieht er auch in der neuen Datenschutzverordnung. „Bitte nicht ignorieren“, riet Becker, potenzielle Strafen seien empfindlich. Außerdem empfahl er die Nutzung des „Open Datapool“ mit dem für die Branche frei zugänglich Herstellerdaten zur Verfügung stünden. Die derzeit laufenden Tarifverhandlungen sieht er auf einem guten Weg.
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