Ritter von der traurigen Gestalt

Archiv

An einem vergleichbar kalten Märztag hätten die Herren von Dürrmenz, wie Stadtarchivarin Marlis Lippik weiß, in ihrem Domizil hoch über der Enz wohl erbärmlich gefroren. Dort war lediglich ein Raum beheizbar, in dem sich die Mitglieder der Sippe versammelten, die zwar reich an Nachwuchs, dafür vergleichsweise arm an Gütern war. Die Skizze zeigt einen Rekonstruktionsvorschlag des Bauhistorikers Gerd Schäfer für die Burg und verdeutlicht, wie sie im letzten Ausbauzustand vor der Zerstörung durch Herzog Ulrich von Württemberg im Jahr 1504 ausgesehen haben könnte. Foto: Becker, Stadtarchiv

An einem vergleichbar kalten Märztag hätten die Herren von Dürrmenz, wie Stadtarchivarin Marlis Lippik weiß, in ihrem Domizil hoch über der Enz wohl erbärmlich gefroren. Dort war lediglich ein Raum beheizbar, in dem sich die Mitglieder der Sippe versammelten, die zwar reich an Nachwuchs, dafür vergleichsweise arm an Gütern war. Die Skizze zeigt einen Rekonstruktionsvorschlag des Bauhistorikers Gerd Schäfer für die Burg und verdeutlicht, wie sie im letzten Ausbauzustand vor der Zerstörung durch Herzog Ulrich von Württemberg im Jahr 1504 ausgesehen haben könnte. Foto: Becker, Stadtarchiv

Der Burg Löffelstelz und ihrem Umfeld ist ein neues Buch gewidmet, das mit spannenden Erkenntnissen aufwartet.
Vom Burgfräulein im rosafarbenen Gewand und dem Ritter in schwerer Rüstung, die auf der Burg Löffelstelz ein feudales Leben führen, wird sich der Leser des druckfrischen Buchs über das Mühlacker Wahrzeichen verabschieden müssen. Dafür gewinnt er spannende Erkenntnisse über alte, aber keineswegs nur gute Zeiten.
Von Carolin Becker

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen