Rittberger

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Die Zeiten ändern sich, und mit den Zeiten ändern sich Meinungen. Das gilt auch für frühere Kommunalpolitiker. So hat jetzt der Großglattbacher Heinz-Peter Hennig, von 1975 bis 2004 Mitglied der CDU-Gemeinderatsfraktion, so manchen alten Parteifreund damit überrascht, um nicht zu sagen, geschockt, dass er auf Facebook die Wähler dazu aufruft, ihre Stimme am 22. September der Linkspartei zu geben. Die Linke, glaubt er, sei die Partei, die sich am entschiedensten für eine sozialere Wirtschaftspolitik sowohl in Deutschland als auch in von hoher Arbeitslosigkeit geplagten Eurozone-Staaten einsetzt.

Aus der CDU ist er – wegen Kohls Spendenaffäre – schon Ende des vorigen Jahrhunderts ausgetreten. Und doch: Ein Wechsel von Schwarz zu Knallrot gleicht schon irgendwie einem eingesprungenen doppelten Rittberger.

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