Ringen um besseren Hochwasserschutz
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Illingen (fg). „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel“, so fasste Illingens Hauptamtsleiter Sven Holz im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats die Bemühungen der Kommune zusammen, die für einen besseren Hochwasserschutz an der Schmie nötigen Grundstücke zu erwerben. Eine Aufweitung des Bachbettes könne nur in Angriff genommen werden, wenn die Gemeinde durchgehend alle nötigen Flächen besitze, so Holz.
„Wir hoffen, dass das zeitnah der Fall sein wird“, machte der Hauptamtsleiter auch auf den Umstand aufmerksam, dass der Kommune mögliche Zuschüsse des Landes verloren gehen könnten, falls die Grundstücksverhandlungen nicht bald in trockenen Tüchern seien. Dabei gebe es aber noch einige Hürden. So müsse die Gemeinde für ein Grundstück beispielsweise eine Wald-Ausgleichsfläche finden, was nicht so einfach sei. Und dann gebe es noch die kleinen Brücken, die die Schmie überspannen und für die Grundstücksbesitzer von Bedeutung seien. „Wir bleiben am Ball“, versprach Holz und deutete an, dass die Gemeinde auch ein Planfeststellungsverfahren einleiten könnte, zu dem später sogar Zwangsenteignungen gehören könnten. Holz: „Diesen Weg wollen wir aber möglichst nicht gehen.“
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