Ringen geht weiter
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Zu „Kostenfrage“ vom 28. August:
MT-Leser Helmut Bloch zeigt sich in seinem jüngsten Leserbrief zum Thema Mühlehof irritiert über die in der Öffentlichkeit genannten unterschiedlichen Kosten. Dazu ist zu bemerken, dass alle im Raum stehenden Zahlen nur geschätzt sind und im besten Falle Erfahrungswerten entsprechen. So wurde mir und anderen schnell klar, dass die von Drees und Sommer im April 2011 genannten 7,2 Millionen Euro für den Neubau einer Halle bei weitem nicht ausreichen würden, um auch nur annähernd Größe und Standard des heutigen Saales zu erhalten. In der von Dr. Vögele und dem Büro Drees und Sommer gefertigten Ausschreibung des europaweiten Wettbewerbs wurden daraufhin als Kostenobergrenze für eine neue Halle inklusive Abbruch 13,5 Millionen eingesetzt, abzüglich des Grundstückserlöses für eventuell entstehenden Handel. So wurde dies von einer Mehrheit des Gemeinderats Ende Februar 2013 beschlossen. Das Ergebnis ist bekannt, der Wettbewerb scheiterte mangels Interesse von Investoren. Die Situation ist danach noch schwieriger geworden: Gegner und Befürworter des Mühlehofs argumentieren weiter mit unterschiedlichen Kostenansätzen. Selbst die Kosten für den Abriss sind schwer einzuschätzen und die Statik darauf neu entstehender Gebäude ebenso.
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