Richtungweisendes Modell der Opernregie
Archiv
Matinee beim Künstlertreffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft
Ölbronn-Dürrn (pm). „Wieland Wagner und sein Einfluss auf die Regie“ ist der Titel der Matinee im Rahmen des Künstlertreffens der Gottlob-Frick-Gesellschaft am Sonntag, 15. Oktober, um 11 Uhr in der Gemeindehalle Ölbronn. Zum Gedenken an den 100. Geburtstag des großen Erneuerers Wieland Wagner, der zusammen mit seinem Bruder Wolfgang nach dem Zweiten Weltkrieg das sogenannte „Neubayreuth“ schuf, diskutieren die Opernexperten Dr. Oswald Georg Bauer und Professor Dr. Stephan Mösch unter der Leitung des Fachjournalisten Thomas Voigt.
Die berühmte Sängerin Anja Silja bei einer früheren Matinee in Ölbronn. Foto: Archiv
Sie werden den Bayreuther Inszenierungsstil von Wieland Wagner, der mit Traditionen brach, das Bühnengeschehen expressiv verdichtete und durch abstrakte, stilisierte Bühnenbilder und suggestive Lichtregie ein neues Inszenierungsideal schuf, analysieren. Wagners Regievisionen wurden zum richtungweisenden Modell der Opernregie, weil in ihnen Musik, Gesang und Ausdrucksästhetik zu künstlerischer Einheit verschmelzen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen