Richter pfeift Zitterpartie um Fußball-Randale ab

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Das Verfahren gegen „Fans“ des SV Sandhausen II, die Polizisten angegriffen haben sollen, ist eingestellt – Wichtiger Zeuge fehlt

Pforzheim. Kein Finale, keine Verlängerung – für die drei angeklagten „Fans“ des Fußballclubs SV Sandhausen II ist das Auswärtsspiel vor dem Amtsgericht Pforzheim schnell abgepfiffen worden. Das Verfahren um Randale im Pforzheimer Hauptbahnhof wurde gegen eine Geldauflage eingestellt, weil sich ausgerechnet der wichtigste Zeuge als Polizist in einem mehrmonatigen Auslandseinsatz in Afghanistan befindet.

Eine aufgeheizte Atmosphäre herrschte beim Spiel des CfR Pforzheim gegen den SV Sandhausen II am 2. Oktober 2010. Im Anschluss an die Partie gab es Krawall von „Fans“ im Pforzheimer Bahnhof, der am Dienstag vor Gericht ein kurzes Nachspiel hatte.

Eine aufgeheizte Atmosphäre herrschte beim Spiel des CfR Pforzheim gegen den SV Sandhausen II am 2. Oktober 2010. Im Anschluss an die Partie gab es Krawall von „Fans“ im Pforzheimer Bahnhof, der am Dienstag vor Gericht ein kurzes Nachspiel hatte.

„Gefangenenbefreiung in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ – es handelte sich um einen seltenen Tatvorwurf, mit dem Staatsanwältin Dr. Melanie Wetzel die drei „Supporters“ des SV Sandhausen II am Dienstag im Amtsgericht Pforzheim konfrontierte. Die Stimmung beim Verbandsliga-Spiel zwischen dem 1. CfR Pforzheim 1896 und SV Sandhausen II am 2. Oktober 2010 war aufgeheizt gewesen. Die gegnerischen Fans tauschten so viele verbale Nettigkeiten miteinander aus, dass die Polizei sich entschied, die rund 40 Sandhausen-Anhänger im eigens organisierten Bus zum Pforzheimer Hauptbahnhof zu bringen.

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