Rettung für Tiere aus Tötungsstation

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Illingen. „Die Menschen vergessen, dass Tiere Lebewesen mit Herz und Seele sind“, betont Felicia Ruhland gestern beim Tag der offenen Tür auf dem llinger Tier- und Gnadenhof. Das Hoffest mit Bewirtung und Flohmarkt ist eine der Einnahmequellen, aus denen der Gnadenhof sich finanziert. Über das ganze Jahr bringen Menschen Dinge, die sie nicht mehr benötigen – vom Buch über das Kaffeegeschirr bis hin zum Puppenwagen. Felicia Ruhland: „Wir bekommen immer schönere Sachen und sind schon fast ein Antiquitätenmarkt.“ Einige hundert Besucher stöberten am Sonntag in der Ware, die an den Ständen in der Scheune auslag. Neben dem Flohmarkt interessierten aber vor allem auch die Tiere. 70 Hunde, Katzen, Pferde, Schweine, Ziegen, Esel sowie ein Leguan leben derzeit auf dem Illinger Aussiedlerhof.

Gnadenhof-Betreiberin Felicia Ruhland mit vierbeinigen Freunden. Rechtes Bild: Für Kinder ist ein Besuch auf dem Hof, wie beim gestrigen Fest, besonders spannend.

Gnadenhof-Betreiberin Felicia Ruhland mit vierbeinigen Freunden. Rechtes Bild: Für Kinder ist ein Besuch auf dem Hof, wie beim gestrigen Fest, besonders spannend.

„Früher bekamen wir vom Veterinärsamt beschlagnahmte Tiere; heute sind wir vor allem ein Überlaufventil von diversen Tierschutzorganisationen“, erzählt Felicia Ruhland. Der Hof werde deutschlandweit kontaktiert. Die Tiere, so erzählt die 41-Jährige weiter, kämen meist aus dem Ausland. Man arbeite vor allem mit einer in Rumänien tätigen Tierschützerin zusammen: „Die meisten Tiere kommen aus einer Tötungsstation.“

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