Residenzbahn soll schneller werden
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Enzkreis (pm). „Der DB-Konzernchef für Baden-Württemberg unterstützt die Allianz Residenzbahn bei der Suche nach Beschleunigungsmöglichkeiten für die Strecke Karlsruhe – Pforzheim – Mühlacker – Stuttgart“, teilt das Bündnis mit.
Bei einem Strategiegespräch habe Bahnmanager Sven Hantel bestätigt, dass es auch Ziel der DB sei, die sehr unzuverlässigen Anschlüsse in Stuttgart und Karlsruhe zu stabilisieren. Laut Fahrplan würden sie zwar passen, allerdings wäre ein zusätzlicher Zeitpuffer von wenigen Minuten wünschenswert, damit Bahnkunden ihre Anschlusszüge auch bei Verspätungen noch erreichten. Dabei investiere die Bahn AG bereits in die Residenzbahn, etwa in den neuen Tunnel zwischen Pforzheim und Ispringen oder die Beseitigung von Langsamfahrstellen wie den Bahnübergang in Pfinztal. Bei Letzterem sei eine Änderung der Bahnübergangstechnik in der Planung. Die Kosten würden etwa 3,2 Millionen Euro betragen, der Fahrzeitgewinn der dann wieder 110 oder 120 km/h schnellen Züge betrage etwa eine Minute. Als denkbaren Baubeginn nannte Hantel Anfang 2022.
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