Rektoren sehen späteren Anpfiff kritisch
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Unterricht im Zeichen der Fußball-WM: Die Erlaubnis für Sonderregelungen im Stundenplan lässt nicht jeden Schulleiter jubeln
Wollen die deutschen Fußballer bei der WM in Brasilien groß auftrumpfen, müssen sie ausgeschlafen zu Werke gehen. Damit ihre jugendlichen Fans in der Schule nicht schlappmachen, bringt das Kultusministerium, wie berichtet, eine Verschiebung des Unterrichtsbeginns ins Spiel. Rektoren aus Mühlacker brechen nicht spontan in Jubel aus.
In der Schule über Matheaufgaben schwitzen oder ausgelassen Fußballfeste feiern? Ob ein späterer Unterrichtsbeginn die Lösung ist? Foto: Becker
Mühlacker. Alles könnte so schön sein: In Brasilien rollt der Ball, in Deutschland jubeln die Fans. Doch gerade den jungen Bewunderern von Özil, Khedira und Co. dürften die fünf Stunden Zeitverschiebung, die das südamerikanische Land von Mitteleuropa trennen, zu schaffen machen. Müssen Schüler, um morgens fit für Mathe zu sein, also aufs Anfeuern verzichten, wenn Jogis Jungs erst ab 22 Uhr deutscher Zeit in Aktion treten? Ab dem Achtelfinale könnte dieses Szenario akut werden. Bereits Wochen im Voraus hat das Kultusministerium die Problematik aufgegriffen und den Schulen die Möglichkeit eröffnet, in Ausnahmefällen den Unterrichtsbeginn nach hinten zu verschieben.
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