Reisen in die Zeit der Tempelritter

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Bernd Krüger und Birgit Urban aus Illingen haben sich mit dem Mittelalter-Virus infiziert und legen Wert auf Authentizität im Lagerleben

Bernd Krüger pendelt zwischen der Gegenwart und dem 12. Jahrhundert. Der Illinger schlüpft mehrmals im Jahr in die Rolle eines Ritters des Templerordens, während seine Partnerin Birgit Urban als Magd ihre Pflichten erfüllt.

Tempelritter Bernd Krüger (li.) weiß sich mit dem Schwert zu wehren. Sollte der Kampf schlecht ausgehen, bezahlt er ihn aber nicht mit dem Leben.

Tempelritter Bernd Krüger (li.) weiß sich mit dem Schwert zu wehren. Sollte der Kampf schlecht ausgehen, bezahlt er ihn aber nicht mit dem Leben.

Illingen. Ob beim Spectaculum in Worms oder dem Mittelalterlager in Aurich – Bernd Krüger und Birgit Urban tauschen zu solchen Anlässen Jeans und T-Shirt gegen Kettenhemd und Leinenrock. Während Birgit Urban sich in den Lagern um Speis und Trank kümmert und die klassische Rolle einer Magd einnimmt, geht es bei Bernd Krüger auch schon einmal handfest zur Sache. Schließlich ist er ein Ritter des Templerordens, der im Kampf keinen Feind fürchtet. „Demut im Glauben und Mut dem Feind gegenüber“, beschreibt der 46-Jährige die Charakterzüge der Tempelritter. Sie seien, so Krüger, eine Eliteeinheit gewesen und wie die Shaolin kämpfende Mönche, die die Aufgabe hatten, die Pilger nach Jerusalem vor Übergriffen zu schützen. „Im Kampf waren die Tempelritter alles andere als zimperlich“, weiß Krüger. Sie hätten geglaubt, bei einem Tod auf dem Schlachtfeld ohne Umwege ins Paradies zu kommen. „Wie man das heute von der IS kennt“, zieht Krüger Parallelen.

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