Reihe „Weltklassik“ hat sich ein festes Stammpublikum erobert
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Pianistin überzeugt bei ihrem Konzert in Knittlingen mit ausdrucksstarken Interpretationen
Knittlingen. Anna Zassimova ist eine europaweit gefragte Konzertpianistin und Kammermusikerin. Seit zehn Jahren lebt sie in Karlsruhe und lehrt als Dozentin an der dortigen Musikhochschule. Am vergangenen Samstag gastierte sie im evangelischen Gemeindehaus Knittlingen im Rahmen der Reihe „Weltklasse am Klavier“. Diese hat sich inzwischen in Knittlingen fest etabliert. Die Konzerte, acht bisher, die jeden ersten Samstag im Monat stattfinden, haben sich ein treues Stammpublikum erobert. Aber auch auswärtige Besucher wissen das anspruchsvolle Programm zu schätzen. Auch diesmal mussten sie ihr Kommen nicht bereuen.
Pianistin Anna Zassimova. Foto: Filitz
„Phantasien und Gedichte von Chopin und Brahms“ war das Programm überschrieben. Aber auch Robert Schumann, Alexander Skrjabin und Claude Debussy präsentierte Zassimova mit hingebungsvoller Sensibilität. Träumerisch und sehnsuchtsvoll ihre Interpretation von zwei Nocturnes opus 62 von Chopin, voll Tiefe und Leidenschaft die Wiedergabe von Johannes Brahms’ Fantasien opus 116. Zauberhaft erklang die Arabeske opus 18 von Robert Schumann. Die Pianistin schien mit den letzten Takten fast eins zu sein, schenkte Ruhe nach der Brahms-Ekstase.
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