Regnerischer erster Arbeitstag
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Nasser Auftakt des Maulbronner Workcamps – Jugendliche sind dennoch bester Stimmung
Maulbronn. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung, heißt es im Volksmund. Mit dem regnerischen Wetter und nicht ganz optimaler Kleidung hatten gestern auch die Maulbronner Workcamp-Teilnehmer zu kämpfen. „Wir sind durchnässt, aber noch am arbeiten“, berichtete entsprechend Forst-Revierleiter Ulrich Klotz vom ersten Einsatztag. Schon morgens um acht Uhr hat er sich gemeinsam mit jungen Erwachsenen beispielsweise aus Taiwan, Mexiko und der Türkei daran gemacht, ein altes Grabensystem in Maulbronn freizulegen. Und darum geht es den zehn Workcamp-Teilnehmern: Denkmalschutz betreiben. Bis zum 3. August werden sie in Maulbronn daran arbeiten, das Weltkulturerbe zu erhalten und insbesondere die alte Grabenanlage freizulegen. „Wir wollen Interessierten und Touristen das Grabensystem zeigen können“, erklärt Klotz – dafür muss es allerdings erst freigelegt und gereinigt werden.
Anpacken und mithelfen: Trotz Regen ist das Maulbronner Workcamp gestartet. Fotomoment
Während ihrer Zeit in Deutschland leben die Freiwilligen auf dem Füllmenbacher Hof bei Sternenfels-Diefenbach. Von dort aus startete am Sonntag auch eine kleine Wandertour, damit sich die internationalen Besucher gegenseitig kennenlernen konnten. „Alle sprechen Englisch – außer mir“, erzählt Klotz am Telefon und lacht. Ein bisschen Englisch könne er selbstverständlich auch. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit für ihn, sich zu verständigen: „Ich kann spanisch – und das wiederum können andere auch und übersetzen es dann ins Englische.“
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