Regionalverband will das KSK in Calw halten
Archiv
Verbandsvorsitzender Klaus Mack formuliert „offenen Brief“ an Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Enzkreis/Kreis Calw (pm). Mit einem offenen Brief an die Adresse von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat am Donnerstag der Vorsitzende des Regionalverbands Nordschwarzwald, Klaus Mack, auf die Debatte über eine mögliche Auflösung oder Verlegung des in der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw stationierten Kommandos Spezialkräfte (KSK) reagiert. Der Standort der Truppe, die wegen rechtsextremistischer Umtriebe in die Schlagzeilen geraten war, habe für die Stadt Calw und die Region auch eine hohe wirtschaftsstrukturpolitische Wirkung, machte Mack deutlich.
„Zweifellos“, so der Bürgermeister von Bad Wildbad, „wiegen die Vorwürfe des Rechtsextremismus und der Verfassungsfeindlichkeit gegen eine Einheit der Bundeswehr, die bei der Verteidigung des Gemeinwesens eine herausgehobene Rolle einnimmt und Aushängeschild der ganzen Truppe ist, schwer.“ Deshalb begrüße er auch die angekündigte rückhaltlose Aufklärung durch die Ministerin: „Rechtsextremismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz“, wird der Verbandsvorsitzende in einer Mitteilung zitiert.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen