Regionalverband will beim Einzelhandel steuern

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Planungsausschuss erteilt „freiem Spiel des Marktes“ eine klare Absage – Einzelne Unternehmen klagen gegen regionale Spielregeln

Enzkreis (pm). Der Planungsausschuss des Regionalverbands Nordschwarzwald hat in einer Sondersitzung in Wildberg einstimmig bekräftigt, die Einzelhandelsentwicklung in der Region „nicht dem freien Spiel des Marktes zu überlassen“, wie es in einer Mitteilung heißt. Konkret geht es um den Versuch von Unternehmen, eine Ansiedlung auf der grünen Wiese über juristische Verfahren zu erzwingen.

Die Abwanderung von Kunden treffe jedoch nicht nur die Geschäfte innerhalb der jeweiligen Kommune, es könne auch der Einzelhandel im Umland betroffen sein. Dies könne so weit gehen, dass die Nahversorgung in einer Nachbarkommune gefährdet werde oder wegbreche. „Spätestens hier hört der Spaß auf“, sagte Verbandsdirektor Dr. Matthias Proske, Ziel des Verbands sei grundsätzlich „die Sicherstellung der Grundversorgung in allen Städten und Gemeinden der Region“.

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