Regionalverband fordert Präsidium in Pforzheim
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Große Mehrheit der Versammlung stimmt für Resolution – Kritik an Strukturreform der Polizei
Pforzheim/Nordschwarzwald. Der Regionalverband hat sich am Mittwoch mit einer Resolution für ein regionales Polizeipräsidium in Pforzheim starkgemacht. Diese Forderung soll in das laufende Evaluationsverfahren im Zusammenhang mit der vor drei Jahren in Kraft getretenen Strukturreform im Land einfließen. Die Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG) und möglicherweise auch die Industrie- und Handelskammer werden den Vorstoß aus der Region ebenso unterstützen. In der mit zwei Gegenstimmen beschlossenen Resolution kritisieren die regionalen Akteure, dass das Oberzentrum Pforzheim mit seinen „weitreichenden Versorgungsfunktionen“ bei der Neuaufteilung der Präsidien im Südwesten unberücksichtigt blieb. Zudem beanstandet der Verband, dass im „sensiblen Sicherheitsbereich“ gewachsene Strukturen in der Region „ohne Not wieder aufgebrochen wurden“.
Die Resolution in Sachen Polizei wird mit großer Mehrheit beschlossen. Foto: Kollros
Des Weiteren wird angeführt, dass ein Polizeipräsidium Nordschwarzwald der Verantwortung für eine funktionierende Region nachkomme. Nicht nachvollziehbar sei indes, dass Freudenstadt dem Zuständigkeitsbereich des Präsidiums in Tuttlingen zugeschlagen wurde, dieser Landkreis aber in allen anderen Belangen dem Oberzentrum Pforzheim beziehungsweise dem Regierungspräsidium Karlsruhe zugeordnet sei. Der Verzicht auf ein regionales Polizeipräsidium in Pforzheim sei kontraproduktiv „und lässt die Menschen in der Region mit ihren berechtigten Sicherheitsanliegen allein“.
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