Region will Strategie für die Zukunft erarbeiten
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Auftaktveranstaltung im IHK-Haus: Kammerpräsidentin Claudia Gläser sieht besondere Herausforderungen für den Nordschwarzwald
Enzkreis (pm). „Alle Bemühungen für eine erfolgreiche Zukunft unserer Region müssen den Menschen im Fokus haben“, sagte Claudia Gläser, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald, bei der Auftaktsitzung zur Entwicklung einer neuen Entwicklungsstrategie für die Region Nordschwarzwald am Freitag im IHK-Haus in Pforzheim. Ein 50-köpfiges Gremium mit Landtagsabgeordneten, Rathauschefs, Vertretern der Handwerkskammer und der Wirtschaftsförderung, des Regionalverbands, der Agentur für Arbeit und der IHK-Vollversammlung diskutierten gemeinsam zentrale Eckpunkte und Handlungsfelder für die künftige Regionalentwicklung.
Für die Region sieht Gläser besondere Herausforderungen, weil sich hier wirtschaftlich tragfähige Strukturen langfristig nur durch eine effiziente, gemeinsame Nutzung der Infrastruktur über Grenzen hinweg gewährleisten ließen. Als Beispiele nannte Claudia Gläser die Telemedizin, die Integration privater Mitbringservices und Gütertransporte in öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Nutzung unterschiedlichster Bildungsorte und individueller, digitaler Lehrkonzepte. Die Grenzen von Gemeinden, Kreisen und Regionen würden aufbrechen, lautet die Prognose des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos, das den Strategieprozess wissenschaftlich begleitet. Dazu seien administrative Zuständigkeiten neu zu regeln. „So wie ‚Open Innovation‘ ein Erfolgsfaktor in der Wirtschaft ist, so muss für den Strategieprozess der Region ‚Open Innovation‘ zum Grundsatz werden“, meinte IHK-Präsidentin Gläser laut einer Mitteilung der IHK.
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