Regen stoppt die Bagger nicht

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Mühlacker. Der am Dienstag einsetzende Regen hat die Großbaustelle zur Enzrenaturierung in Mühlacker teilweise in eine glitschige Sumpflandschaft verwandelt. Dennoch gehen die Erdarbeiten zwischen Stauwehr und Herrenwaagbrücke wie geplant weiter, berichtet Petra Herrling vom Tiefbauamt der Stadt Mühlacker: „Wir sind voll im Zeitplan.“ Auf jeweils 600 Metern Länge auf Dürrmenzer und Mühlacker Seite wird das Flussufer komplett neu gestaltet und die Fließgeschwindigkeit durch den Einbau von Buhnen – Aufschüttungen aus Steinen – reduziert. Insgesamt wird durch den Umbau im Vorfeld der Gartenschau der Lebensraum für die Tiere im Fluss deutlich verbessert. Außerdem soll die Enz für Anwohner und Besucher „zugänglicher und erlebbarer“ werden.

Auch bei Regen: Die Baumaschinen sind an der Enz im Dauereinsatz.

Auch bei Regen: Die Baumaschinen sind an der Enz im Dauereinsatz.

Seit sieben Wochen ist die Firma Hirschberger-Kusterer aus Bad Liebenzell mit den umfangreichen Erdarbeiten beschäftigt und hat dabei vom zumeist trockenen Wetter profitiert. Tausende Kubikmeter Erdreich und Steine wurden bereits bewegt, in einer Siebanlage aufbereitet und ins neue Ufer eingebaut. Das Wetter sei optimal für die Erdarbeiten gewesen, bestätigt Herrling. „Wir hoffen, dass es noch einige Wochen beständig bleibt.“

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