Realer Horror
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Täter von Mühlacker sucht sich seine Plattform im Internet
Als wäre alles nicht schon schlimm genug. Da endet eine Flucht aus Syrien für eine Familie in einer Tragödie, die Mutter verliert im vermeintlich sicheren Deutschland ihr Leben, und vier Kinder, die ohnehin genug mitgemacht haben, müssen ohne Eltern aufwachsen. Doch dann taucht im Internet auch noch ein Bekennervideo auf, in dem der Vater und Täter, der sich dafür mit dem Smartphone gefilmt hat, die kurz zuvor geschehene Tat rechtfertigt und sich selbst zum Opfer stilisiert. Entstanden ist das 15-minütige Machwerk – den 13-jährigen Sohn im Schlepptau – sozusagen live inmitten des Geschehens auf dem Weg vom Tatort zum Ort der Festnahme am Bahnhof. Damit das Ganze noch grausiger wirkt, hält der Täter, der sich selbst geschnitten hat, mehrfach seine blutüberströmte Hand ins Bild.
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