Reaktion auf den „Saustall“
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Zum Artikel „Wie auf dem Campingplatz“ vom 28. Juni:
Die gewählte Überschrift entspricht nicht der Wirklichkeit. Wenn auf einem Campingplatz so ein „Saustall“ geherrscht hätte, wäre der Verwalter schon längst eingeschritten und hätte für Ordnung gesorgt. Wenn man bedenkt, dass es vor Ostern schon ersichtlich und damit bekannt war, dass vor diesem Haus eine unvorstellbare Unordnung war und dass nichts geschehen ist. Wenn man liest, dass selbst der Eigentümer sich über die „Verhältnisse nicht ganz sicher war“, so frage ich mich, wie hat sich doch unser Land verändert? Ein Eigentümer hat doch zweifelsfrei eine Verantwortung für sein „Eigentum“. Das soll jetzt nicht mehr gelten? Dann gibt es noch das „Ordnungsamt“, das im Rahmen seines Namens doch die Aufgabe hat, in unserer schönen Stadt für „Ordnung“ zu sorgen. Der Amtsleiter sagt, ihm seien „ein Stück weit die Hände gebunden“. Ich frage mich, warum brauchen wir denn dieses Amt, wenn es nicht im Interesse der Bürger für Ordnung sorgen kann? Haben wir die richtigen Gesetze?
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