Rat soll zwei Klassik-Pakete schnüren
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Maulbronner Bürgermeister Felchle wirbt für ein größeres finanzielles Engagement bei den Klosterkonzerten und für Klassik am See
Mit dramatisch klingenden Worten bittet der Maulbronner Rathauschef den Gemeinderat, einem höheren Zuschuss für die Klosterkonzerte zuzustimmen.
Maulbronn. Es würde den „Größten Anzunehmenden Unfall“ – also den GAU – darstellen, wenn sich die Stadträte dem Vorschlag der Verwaltungsspitze verweigerten, heißt es in der Vorlage für die Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Aus Sicht des Bürgermeisters Andreas Felchle wäre es nichts anderes als die „Bankrott-Erklärung unserer Kulturgesellschaft“, wenn es die Klosterkonzerte künftig nicht mehr gäbe. Vor allem die Stadt, die nach Meinung des Bürgermeister „größte Profiteurin“ des Musikfestivals ist, würde Schaden nehmen, wenn sich der Gemeinderat der Zukunftssicherung der Konzertreihe verschließt. Zusätzlich zu den rund 28000 Euro, die bisher von der Stadt an die Klosterkonzerte fließen, schlägt die Verwaltung vor, ab 2014 jährlich weitere 25000 zu dem Kulturangebot zuzuschießen. Aufgrund der Umbrüche bei der Organisation des Musikfestivals müssen pro Saison künftig rund 140000 Euro mehr investiert werden (Mühlacker Tagblatt vom 8. Juni).
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