Rat beschließt umstrittenen Standard
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Bürgerliche Wählervereinigung sieht Lösung ohne Gehwege kritisch – Bürger haken wegen Erschließungskosten nach
In Zaisersweiher müssen sich Anlieger des Füllmenbacherhofwegs und der Eichbuschstraße an Erschließungskosten beteiligen. Das sorgt trotz der jetzt beschlossenen niedrigen Ausbaustandards für Ärger in dem Stadtteil.
Ratssitzung stößt auf großes Interesse: Anlieger der Eichbuschstraße und des Füllmenbacherhofwegs richten Fragen an die Verwaltung. Bürgermeister Andreas Felchle (re.) redet Klartext. Fotos: Disselhoff
Maulbronn-Zaisersweiher. Für den Zaisersweiherer Heinz Kraft ist die Sache auch nach der Gemeinderatssitzung vom Mittwochabend noch nicht gegessen. Er will sich mit dem Entgegenkommen der Stadtverwaltung nicht zufriedengeben. Die hatte vorgeschlagen, den Füllmenbacherhofweg und die Eichbuschstraße so kostengünstig wie möglich auszubauen, nachdem sie bei Informationsveranstaltungen vor Ort erfahren hatte, dass die Erschließungskosten das Budget einiger Anlieger sprengen könnten. Laut Verwaltung geht es um Beträge in der Größenordnung zwischen 20000 und 40000 Euro. Heinz Kraft hat als Anlieger der Eichbuschstraße ein grundsätzliches Problem mit dem Kostenanteil, den die Stadt beim Ausbau übernimmt. Fünf Prozent trägt die Kommune, die restlichen 95 Prozent müssen die Anlieger stemmen. „Die Stadt soll mehr bezahlen“, fordert der Rentner im Gespräch mit unserer Zeitung. Auch deshalb, weil die Eichbuschstraße keine reine Anliegerstraße, sondern eine Durchgangsstraße sei. Kraft kündigt an, gegebenenfalls rechtlich gegen die Stadt vorgehen zu wollen.
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