Raser kriegt nach der Verfolgungsjagd die Kurve

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Enzkreis/Pforzheim. Bei seiner wilden Fluchtfahrt hat der Angeklagte jeden ignoriert, der ihm in die Quere kam. Nach einem selbstzerstörerischen Drogen-Wahn scheint der 20-Jährige jetzt jedoch geläutert. Mit einem glimpflichen Urteil gab das Jugendschöffengericht in Pforzheim grünes Licht für die mögliche Kehrtwende in ein neues Leben.

Nicht zum ersten Mal war der junge Mann am 11. Mai 2010 ohne Führerschein unterwegs gewesen. Um einer Polizeikontrolle in Königsbach-Stein zu entgehen, startete er in einem Ford Orion, der mit falschen Kennzeichen ausgestattet war, zu einer wilden Flucht durch. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h raste er über Straßen, Wald- und Feldwege – ohne Rücksicht auf Menschen oder Autos. Über 20 Kilometer zog sich die Verfolgungsjagd. Ein dreiköpfiger Bauabeiter-Trupp entging einem Unfall um Zentimeterbreite durch einen Sprung zur Seite. Eine Fußgängerin rettete sich in letzter Sekunde auf den Grünstreifen. Und die beiden Polizisten, die den Fahrer an einer Kreuzung aufhalten wollten, bewahrte eine Vollbremsung vor dem Zusammenstoß.

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