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Psychiater bescheinigt Angeklagten eine verschobene Wahrnehmung – 24-Jähriger glaubt wirklich an seine Unschuld

Pforzheim. „Ich habe nichts gemacht. Ich wollte nur telefonieren“ – dass der dreifache Handydieb aus Pforzheim nicht den naiven Unschuldigen mimt, sondern sich tatsächlich für unschuldig hält, machte in der Fortsetzung des Prozesses gegen einen 24-Jährigen vor der Großen Strafkammer des Landgerichtes Karlsruhe in Pforzheim der Sachverständige deutlich.

Im April 2015 hatte der Hausarzt des Angeklagten seinen Patienten zum ersten Mal zur stationären Behandlung in die Psychiatrie eingewiesen. „Das war auch der Wunsch der Familie“, erklärte der Mediziner, dass sich Eltern und Schwester von dem Angeklagten bedroht gefühlt haben. Am 6. Juni 2015, keine zwei Monate später, kam es in Pforzheim zur ersten Tat, dem Diebstahl eines iPhone.

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